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Chinesischer Empfängniskalender

Chinesischer Empfängniskalender – ist das Geschlecht des Babys vorab zu bestimmen?

Besonders bei der ersten Schwangerschaft haben viele Paare eine Präferenz bezüglich des Geschlechts des Kindes. Die werdende Mutter möchte vielleicht eine Tochter haben und der Vater einen Jungen, dem er Fußball spielen beibringen kann. Das Geschlecht des Kindes gilt jedoch als etwas, auf das man keinen Einfluss nehmen kann. Der chinesische Empfängniskalender verspricht jedoch seit dem 13. Jahrhundert, zumindest das Geschlecht des Kindes vorab bestimmen zu können.


Viele Paare, die eine Schwangerschaft planen, wollen nichts dem Zufall überlassen. Wenn die Entscheidung getroffen ist, Eltern zu werden, soll das meist so schnell wie möglich geschehen. Damit eine Schwangerschaft eintritt, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, diese zu begünstigen. Zur Bestimmung der fruchtbaren Tage verhilft neben einem Ovulationstest, der Temperatur- und Zervixschleimmethode auch ein Eisprungkalender, der sich auf Homepages wie erdbeerlounge.de unkompliziert anlegen lassen.

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Junge oder Mädchen – angeblich kann man das Geschlecht beeinflussen

Während sich auf die Befruchtung gut Einfluss nehmen lässt, ranken sich um den Einfluss auf das Geschlecht des Babys viele Empfehlungen. So glauben einige Wissenschaftler, dass der Zeitpunkt der Zeugung innerhalb des weiblichen Zyklus eine Rolle spielt. Sie beziehen sich bei ihren Annahmen auf die Schnelligkeit der Spermien. So sind die Samenzellen mit einem Y-Chromosom, die für männlichen Nachwuchs sorgen, schneller als die mit dem X-Chromosom. Dafür haben die Samenzellen mit einem Y-Chromosom jedoch eine wesentlich geringere Überlebensdauer. Wenn der Sex also zu früh vor dem Eisprung stattfindet, sterben sie vorzeitig ab, sodass die Spermien mit dem X-Chromosom freie Bahn haben. Wer sich also männlichen Nachwuchs wünscht, sollte erst kurz vor dem Eisprung Geschlechtsverkehr haben. Angeblich soll diese Methode mit 70 bis zu 75 Prozent zutreffend sein.

Auch der chinesische Empfängniskalender soll zumindest dabei helfen, festzustellen, welches Geschlecht der Nachwuchs haben wird. Ursprünglich stammt der Kalender dem alten China, wo er im Königshaus entwickelt wurde, um den Monarchen zu helfen, männliche Thronfolger zu zeugen. Heute soll man mit der entwickelten Tabelle das Geschlecht des Kindes mit einer Wahrscheinlichkeit von 85 bis 99 Prozent festlegen können. Um den Empfängniskalender lesen zu können, muss man das Alter der Mutter kennen. Dieses bezieht sich nicht auf das Alter nach gregorianischem Kalender sondern auf das Mondalter nach dem chinesischen Mondkalender Xiá Lí, welches man im Internet leicht selbst bestimmen kann. Gemeinsam mit dem Monat der Empfängnis lässt sich aus der Tabelle ablesen, welches Geschlecht der Nachwuchs haben wird.

Chinesischer Empfängniskalender

In den USA sind Wunschkinder aus dem Labor möglich

Durch die Ein-Kind-Politik Chinas ist der chinesische Empfängniskalender auch heute noch eine beliebte Methode, mit der man den Nachwuchs plant und hofft, dass es ein Junge wird. Mediziner halten es für fraglich, ob sich mittels solcher Methoden tatsächlich das Geschlecht beeinflussen lässt. Viele Paare in Europa probieren solche Praktiken dennoch gerne aus, um zu sehen, ob so etwas funktionieren kann.

In den USA ist es jedoch möglich, aktiv Einfluss auf das Geschlecht des eigenen Kindes zu nehmen. So kann man mehrere Embryonen im Reagenzglas züchten und den mit dem gewünschten Geschlecht in die Gebärmutter verpflanzen lassen. Auch kann man die Spermien des Mannes nach X- und Y-Chromosomen filtern lassen. Solche Praktiken sind in Deutschland verboten und nur in Ausnahmefällen wie geschlechtsgebundenen Erbkrankheiten gestattet. Hierzulande ist es aus ethischen und moralischen Gründen verboten, dass Wissenschaftler Einfluss auf das Geschlecht von Kindern nehmen. Man befürchtet, dass es sonst eine Tendenz zu Babys, die nach eigenen Vorstellungen geschaffen werden, geben würde.

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