Frühgeburt
Frühchen: Wenn der Nachwuchs zu früh kommt
Kinder, die vor der abgeschlossenen 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, gelten als Frühgeburt; sie wiegen in der Regel unter 2.500 Gramm. Bis zu zehn Prozent aller Babys haben es zu eilig und kommen als Frühchen zur Welt. Gründe, die vorzeitige Wehen auslösen, gibt es viele. Bei fast der Hälfte der Fälle bleiben die Ursachen der Frühgeburt aber unklar. Manchmal ist die Frühgeburt medizinisch gewünscht: Die Schwangere erhält Medikamente, die Wehen auslösen, wenn eine längere Schwangerschaft ihre Gesundheit oder die des Babys gefährdet.
Jedes Frühchen ist anders
Von einer Frühgeburt spricht man, wenn ein Baby vor Abschluss der 37. Schwangerschaftswoche geboren wird. In der Regel wiegt ein Frühchen weniger als 2.500 Gramm. Mediziner unterscheiden drei Gruppen von Frühgeburten:
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| Eine Handvoll Leben – manche Frühchen wiegen nur 500 Gramm |
Die größten Schwierigkeiten bereitet den Frühchen ihre mangelnde Lungenreife. Die Lunge entwickelt sich während der Schwangerschaft etwa bis zur 34. Schwangerschaftswoche. Kommt ein Baby vorher zur Welt, kann das Atemnotsyndrom auftreten. Die Frühchen atmen dann sehr schnell oder kurzzeitig gar nicht und haben eine blasse bis bläuliche Haut. Kündigt sich eine Frühgeburt an, bleibt manchmal Zeit, um die Lungenentwicklung mit Medikamenten zu beschleunigen und damit die Chancen für ein gesundes Frühchen zu verbessern. Die bessere Vorsorge mit dem Vorsorge- und Begleitprogramm BabyCare der Schwenninger Krankenkasse und der medizinische Fortschritt sorgen dafür, dass immer mehr Frühchen gesund und munter sind. Die Überlebenschancen bei einer Frühgeburt sind umso besser, je weiter die Schwangerschaft bereits fortgeschritten ist. Nirgendwo kann sich ein Baby so gut entwickeln wie im Bauch der Mutter. Deshalb zählt buchstäblich jeder Tag!
Was kann vorzeitige Wehen auslösen?
Frühgeburt: Zwillinge kommen oft etwas zu früh |
| Es gibt verschiedene mögliche Ursachen für eine Frühgeburt. Die Schwenninger Krankenkasse bietet Ihnen gezielt das Vorsorge - Begleitprogramm BabyCare an. Hier wird individuell und genau erörtert, welche Risikofaktoren vorzeitige Wehen auslösen können. Risikofaktoren können sein:
Auch Zwillinge und Mehrlinge kommen oft vor dem errechneten Geburtstermin. Manche Schwangere bekommen Medikamente, die vorzeitige Wehen auslösen, wenn eine längere Schwangerschaft Mutter oder Kind gefährdet. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Blutgruppen von Mutter und Baby nicht zusammenpassen oder wenn das Kind nicht ausreichend über die Plazenta versorgt wird. |
Bevorstehende Frühgeburt – was nun?
Zeichen für eine bevorstehende Frühgeburt sind vor allem:
- Vorzeitige Wehen
- abgehendes Fruchtwasser
- eventuell Blutungen, die auf Probleme mit der Plazenta hinweisen können
Wenn Sie eines dieser Zeichen bemerken, sollten Sie umgehend mit Ihrem Arzt sprechen oder ins Krankenhaus gehen. Wehenhemmende Medikamente können die Frühgeburt manchmal verhindern, oft aber zumindest kurzzeitig aufhalten. Um die Überlebenschancen des Babys zu verbessern, bekommen Sie vor der 34. Schwangerschaftswoche Medikamente, welche die Lungenreifung des Babys fördern.
Exklusive Vorsorgeprogramme haben das Ziel, eine Frühgeburt zu vermeiden. Bei dem von der Schwenninger Krankenkasse angebotenen Vorsorge- und Begleitprogramm BabyCare, erhalten Sie umfassene Informationen u.a. auch zu Risikofaktoren, die vorzeitige Wehen auslösen können.
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