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Drillinge & Co.

Wenn’s eng wird im Bauch – Drillinge und mehr!

Eine Mehrlings-Schwangerschaft mit Drillingen und mehr stellt werdende Eltern vor eine große Herausforderung – während der Schwangerschaft und besonders in der Zeit nach der Geburt. Neben engmaschigen Vorsorgeuntersuchungen, bei denen Sie von der Schwenninger Krankenkasse Unterstützung erhalten, sind es vor allem staatliche Hilfen, die Ihnen mögliche Ängste nehmen. So können Sie sich auf Ihre Drillinge & Co. freuen!  


Wie entstehen Drillinge bzw. Mehrlinge?

Drillinge & Co. können sich aus einer, aus zwei oder auch mehreren befruchteten Eizellen entwickeln. Bei eineiigen Mehrlingen teilt sich die befruchtete Eizelle dabei in mehrere Embryonenanlagen. Schwangerschaften mit Drillingen und mehr, die auf natürlichem Wege entstehen, sind sehr selten. Die Wahrscheinlichkeit für Drillinge beträgt 0,0001%, für Vierlinge bereits 0,000002%.

Bei Drillingen und mehr ist die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung besonders wichtig!

Seit einigen Jahren haben sich die Geburten von Drillingen und mehr erhöht. Grund dafür ist die steigende Zahl von Hormonbehandlungen und künstlichen Befruchtungen. Bei der künstlichen Befruchtung entnimmt der Arzt der Frau mehrere reife Eizellen und befruchtet diese mit dem Sperma des Mannes. Anschließend setzt er der Frau die befruchteten Eizellen (in Deutschland maximal drei) wieder ein. Drillinge, die aus künstlich befruchteten Eizellen entstanden sind, haben kein identisches Erbgut wie etwa eineiige Zwillinge. Sie sehen unterschiedlich aus und können verschiedenen Geschlechts sein.


Drillinge & Co.: Was unterscheidet eine Mehrlingsschwangerschaft von einer normalen Schwangerschaft?

Eine Schwangerschaft mit Drillingen und mehr ist immer eine Risikoschwangerschaft, denn Ihr Körper muss gleich mehrere Kinder versorgen. Mögliche Risiken einer solchen Schwangerschaft sind zum Beispiel organische Funktionsstörungen, erhöhter Blutdruck, Blutarmut oder vorzeitige Wehen. Besonders hoch ist das Risiko einer Frühgeburt. Daher ist es während einer Mehrlings-Schwangerschaft sehr wichtig, die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen bei Ihrem Frauenarzt wahrzunehmen – die Schwenninger empfiehlt bei einer Schwangerschaft mit Drillingen und mehr, zunächst alle 2 Wochen, danach bis zu einmal die Woche zur Untersuchung zu gehen. Es kann zudem sein, dass Sie Jod-, Folsäure-, Eisen- und Vitaminpräparate zu sich nehmen müssen, um den erhöhten Bedarf von Drillingen & Co. zu decken und um Fehlbildungen vorzubeugen. Informieren Sie sich rechtzeitig bei Ihrem Frauenarzt oder bei Ihrer Schwenninger Krankenkasse, worauf es bei der Ernährung ankommt. So sind Sie und Ihre heranwachsenden Drillinge auf der sicheren Seite!

In Deutschland werden Drillinge häufig per Kaiserschnitt entbunden. Auf diese Weise lassen sich mögliche Geburtskomplikationen reduzieren. Da Drillinge bzw. Mehrlinge in der Regel mehrere Wochen vor dem berechneten Geburtstermin zur Welt kommen, empfiehlt die Schwenninger Krankenkasse, in einer Klink mit angeschlossener Station für „Frühchen“ zu entbinden.

Link zur Infomappenanforderung!

Drillinge und mehr: Der Staat unterstützt Sie!

Die Nachricht, Drillinge (oder mehr) zu bekommen, kann für werdende Eltern unter Umständen eine psychische Belastung darstellen: Sind wir den Anforderungen gewachsen? Können wir uns Drillinge überhaupt finanziell leisten? Wenn eine Mehrlingsgeburt bevorsteht, ist eine ganze Menge Organisationstalent gefragt. Doch keine Angst: Der Staat hat für Familien mit Drillingen (oder mehr) spezielle Unterstützungsangebote etabliert. So profitieren Sie zum Beispiel von einem verlängerten Mutterschutz nach der Geburt. Statt der üblichen 8 Wochen stehen Ihnen nach einer Mehrlingsgeburt bis zu 12 Wochen Mutterschutz inklusive Mutterschaftsgeld zu.  Und auch das Elterngeld wird aufgestockt – um 300  Euro für das zweite und jedes weitere Kind. Sie befinden sich in einer finanziellen Notlage? Dann können Sie zudem finanzielle Unterstützung über die „Bundesstiftung Mutter und Kind“ beantragen. Fragen Sie bei Ihrer Schwenninger gezielt nach und informieren Sie sich!

Die Schwenninger rät: Fragen Sie bereits einige Wochen vor der Geburt nach, wer aus Familie, Freundeskreis oder Nachbarschaft Zeit hat, Ihnen im Haushalt unter die Arme zu greifen. Das entlastet Ihren Zeitplan und schafft Freiräume für wichtige Erholungsphasen - die sollten Sie sich bei Drillingen und mehr unbedingt gönnen!

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