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Geburt

Wie läuft eine Geburt ab – und wann ist ein Kaiserschnitt nötig?

Nach neun Monaten des Wartens ist es soweit und die Wehen kündigen die Geburt Ihres Kindes an. Die Geburt durchläuft normalerweise drei Phasen: Eröffnungs-, Austreibungs- und Nachgeburtsphase. Mit Unterstützung der Hebamme halten Sie danach Ihr Baby in den Armen. Manchmal ist eine normale Geburt zu riskant. Dann nimmt der Arzt die Entbindung mittels Kaiserschnitt vor.

Ein Schild welches bei der Geburt den Weg in die Klinik deutetEgal ob in der Klinik oder im Geburts-Haus – die Geburt eines Kindes läuft in drei Phasen ab

 


Die Geburt kündigt sich an: „Schatz, es geht los!“ – die Wehen setzen ein...

Die Geburt kündigt sich durch regelmäßige, heftige Wehen an: Die Gebärmutter zieht sich meist 5 bis 20 Mal pro Stunde schmerzhaft zusammen. Gleichzeitig öffnet sich der Muttermund allmählich. Dieser erste Abschnitt einer Geburt heißt deshalb auch Eröffnungsphase. Die Eröffnungsphase dauert circa 12 Stunden. Sind Sie bereits Mutter, kann es jedoch deutlich schneller gehen. Gegen Ende der Eröffnung kommt es in der Regel zum Blasensprung: Die Fruchtblase reißt am unteren Rand ein und ein Teil des Fruchtwassers fließt ab.

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„Gleich geschafft!“ – die Hebamme hilft während der Entbindung

Nach der Eröffnungsphase beginnt die Austreibungsphase. Sie wird meist als der anstrengendste Teil der Entbindung empfunden, dauert aber nur etwa 30-60 Minuten. Starke „Presswehen“ schieben das Kind in kurzen Abständen (ca. 3 Wehen alle 10 Minuten) durch den Geburtskanal. Immer wenn eine Wehe kommt, presst die Schwangere aktiv mit. Zuerst tritt der Hinterkopf des Kindes hervor. Die Hebamme unterstützt mit den Händen, dass sich der Kopf des Kindes während der Geburt in den Nacken legt und Scheitel, Stirn, Gesicht und Kinn zum Vorschein kommen. Damit die Schultern gut durch die Beckenöffnung passen, muss sich das Kind drehen – die Hebamme hilft auch hier mit geschickten Handgriffen. Sind beide Schultern geboren, folgt rasch der gesamte Körper. Die Geburt ist vollbracht und das Kind ist da!


„Unser Kind ist da!“: die Phase nach der Geburt

Ein Moment des Glücks – Mutter und Kind kurz nach der EntbindungMutter ist nach der Geburt überglücklich

Nach dem Abnabeln und einer kurzen Prüfung, ob alles mit dem Kind in Ordnung ist, legt die Hebamme das Neugeborene auf den nackten Bauch der Mutter. Dieser erste Blick- und Hautkontakt ist wichtig und für viele Mütter – und natürlich auch Väter – nach der anstrengenden Geburt ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Letzte Wehen sorgen zeitgleich dafür, dass sich die Plazenta (Mutterkuchen) löst und etwa eine halbe Stunde später als „Nachgeburt“ ausgeschieden wird.

 


Wann ist eine Entbindung per Kaiserschnitt nötig?

Ein Kaiserschnitt ist dann notwendig, wenn eine normale Geburt zu riskant für Mutter und Kind ist.  Der Gynäkologe holt beim Kaiserschnitt das Kind über einen Schnitt am Unterbauch aus der Gebärmutter. Die Schwangere ist dazu in Vollnarkose, ein Kaiserschnitt ist aber auch in Teilnarkose (PDA = Periduralanästhesie) möglich.

Gründe für eine geplante Entbindung durch Kaiserschnitt sind zum Beispiel:

  • Der Kopf des Kindes passt nicht durch das Becken der Mutter.
  • Das Kind liegt ungünstig im Mutterleib (sog. Querlage).
  • Die Schwangere erwartet Mehrlinge.
  • Die Plazenta verlegt den Geburtskanal (Plazenta praevia).

Auch wenn es während einer normalen Geburt plötzlich zu Komplikationen kommt, kann ein Kaiserschnitt nötig sein.

Ein Kaiserschnitt ist etwas anderes als ein Dammschnitt. Der Dammschnitt ist kein großer Eingriff. Er ist manchmal in der Austreibungsphase nötig und verschafft dem Köpfchen mehr Platz. Der Dammschnitt beschleunigt so die Entbindung und verhindert, dass der Damm unkontrolliert einreißt.

Die Schwenninger Krankenkasse bezuschusst spezielle Kursangebote zum Thema Geburtsvorbereitung, damit Sie sich intensiv auf die Geburt Ihres Kindes vorbereiten können.

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Das Themenspektrum unseres Blogs reicht von der Familienplanung, Risikoschwangerschaften über Sport und Ernährung während der Schwangerschaft bis hin zur Geburtsvorbereitung und zum richtigen Stillen. Dr. Tanja Katrin Hantke, Gesundheitsexpertin der Schwenninger, gibt regelmäßig wertvolle Tipps.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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